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Matthias Levy
Marktleitung
Matthias Levy

Amanogarnelen

Die Amanogarnele: Die beliebteste Garnele fürs Aquarium

Amano-Garnele

Die am häufigsten gepflegte Garnele in unseren Aquarien ist wohl die sogenannte Amanogarnele Caridina japonica (multidentata), die im südlichen Teil Zentraljapans, besonders in Flüssen, die in den Pazifischen Ozean entwässern, vorkommt.

Allein im Süßwasser kann Amanogarnele, auch Yamatonuma-Garnele genannt, ihren Lebenszyklus nicht vervollständigen. Die frisch geschlüpften Larven werden ins Meer gespült und machen planktische Phasen durch. Die jungen Garnelen-Larven sind mit einem bis anderthalb Millimeter Größe wirklich sehr klein. Zunächst wachsen sie für ein bis zwei Monate im Meer auf. Die Jugendstadien der Amanogarnele wandern dann, ab einer Länge von eineinhalb Zentimetern, langsam wieder die Flüsse hinauf.

Aquarienhaltung von Amanogarnelen

Das macht die Zucht für die Liebhaber der Amanogarnele jedoch wirklich nicht einfach, da es eine Menge an Aufwand bedeutet, den Junggarnelen entsprechende Bedingungen zu bieten.

Gleichwohl ist es einfach, Männchen und Weibchen bei Caridina japonica zu unterscheiden. Wenn man sich die Bauchunterseite der Amanogarnelen anschaut und sieht, dass die bläulichen Punkte rundlich und unregelmäßig angeordnet sind, handelt es sich um ein Männchen. Liegen sie in Linienform vor, so hat man ein Weibchen vor sich. Die Weibchen werden bei den Amanogarnelen übrigens größer und ihre Bauchproportionen sind etwas üppiger, denn sie müssen die zahlreich produzierten Eier fassen. Ein Amanogarnelen-Weibchen kann wiederholt viele Male Eier ausbilden und laichen, wenn es ausreichend Futter vorfindet. Alle zwei bis drei Wochen setzt es hunderte von Eiern ab. Die Lebensspanne von Caridina japonica (multidentata) ist mit zwei bis drei Jahren gar nicht einmal kurz.

Amanogarnelen werden auch deshalb häufig gehalten, weil sie sehr gerne Algen fressen. Allerdings sind sie wählerisch und nehmen nicht jede Algen-Art an. Zusätzlich sollten Sie den Tieren auf jeden Fall Garnelenfutter anbieten.

Andere Garnelen-Arten:

Bienengarnelen

Die Bienengarnele ist eine besonders hübsch gefärbte Zwerggarnele. Die Tiere sind unkomplizierte Allesfresser und werden zwischen 2 und 3 Zentimeter groß.

Blaue Fächergarnelen

Blaue Fächergarnelen sehen beeindruckend aus. Man kann sie gut mit kleineren bis mittelgroßen Fischen vergesellschaften.

Red-Cherry-Garnelen

Red Cherry Garnelen fallen durch ihre leuchtende orange-rote Färbung auf. Die Art ist auch sehr gut für Anfänger geeignet.

Kardinals-Putzergarnelen

Kardinals-Putzergarnelen sind eine spannende Garnelenart mit einer interessanten Färbung. Sie sind auch für Aquaristik-Anfänger gut geeignet.

Weißperlengarnelen

Die Weißperlengarnele ist anspruchslos in der Haltung und kann gut mit Fischen wie Welsen und Salmlern vergesellschaftet werden.

Grüne Zwerggarnelen

Grüne Zwerggarnelen lieben dicht bepflanzte Aquarien. Die Garnelen-Art ist grün gefärbt, kann jedoch die Farbe wechseln.

Kristallrote Bienengarnelen

Die kristallrote Bienengarnele ist optisch wohl die auffälligste Süßwassergarnele. Sie ist ein sehr guter Algenvertilger.

Tigergarnelen

Die Tigergarnele wird von Aquarianern gern gehalten. Sie ist anspruchslos und hat eine interessante Färbung.