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Matthias Levy
Marktleitung
Matthias Levy

Grünalgen im Aquarium

Grünalgen als Indikator für problematische Wasserwerte

Grünalgen im Aquarium

Grünalgen im Aquarium sind normal, denn sie gehören einfach zur Lebensgemeinschaft Aquarium. Eine übermäßige Algenentwicklung zeigt aber an, dass das System Aquarium nicht im Gleichgewicht ist und gravierende Störungen vorliegen. 

Algen haben die gleichen Ansprüche wie höher entwickelte Wasserpflanzen: Sie benötigen Licht, um Photosynthese betreiben zu können, sowie gelöste Nährstoffe. Die Fadenalgen, eine der am meisten verbreitete Arten der Grünalgen, entwickeln sich erst ganz langsam als leichter, kurzer Pelz auf Wasserpflanzen und Dekorationsmaterial. Später sind fädige Strukturen zu erkennen, die so gut Stoffwechsel betreiben, dass Sauerstoff als Abfallprodukt der Photosynthese in kleinen Blasen zur Oberfläche steigt oder als Gasblasen in den Fadenalgen hängen bleibt. Neben den Fadenalgen zählen auch Punktalgen zu den Grünalgen. Diese zeigen sich als punktförmige Verfärbungen auf den Scheiben oder Wasserpflanzen. 

Massenhaftes Grünalgen-Wachstum kann verschiedene Ursachen haben, aber der häufigste Grund ist in den Wasserwerten zu finden: ein Überschuss an Nährstoffen wie Nitrat und Phosphat.

Grünalgen: So gelingt die Bekämpfung

Ein Wassertest verschafft hier schnell Klarheit, und mit absorbierenden Filtermaterialien können diese Nährstoffe entfernt werden. Auch gut wachsende Wasserpflanzen sind eine Nahrungskonkurrenz für die Algen. Daher sind alle Maßnahmen zur Verbesserung des Pflanzenwuchses gleichzeitig Anti-Algen-Maßnahmen. Wichtig zur Algenkontrolle sind auch die Beleuchtungszeit und das Alter der Leuchtmittel. Länger als 9 Stunden sollte das Aquarium nicht beleuchtet werden, denn sonst können die Photosynthesesysteme der Pflanzen die Lichtenergie nicht mehr verwerten, wohl aber die anpassungsfähigeren Grünalgen.

Was Algen nicht gut bekommt, ist eine Mittagspause in der Beleuchtung, also morgens und abends eine Beleuchtungszeit von je 4 Stunden mit ca. 3-4 Stunden Pause. Alte Leuchtmittel sehen für das menschliche Auge immer noch hell aus, aber das Spektrum kann sich bereits verschoben haben, und auch die Leuchtkraft lässt nach. Wasserpflanzen können nicht mehr so gut wachsen, und Algen haben einen Entwicklungsvorteil. Wenn zwei Leuchtstoffröhren vorhanden sind, sollte erst die eine und nach 4 – 6 Wochen die andere Leuchtstoffröhre gewechselt werden, um den Wasserpflanzen die Umstellung zu erleichtern.

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